Kakadu-Nationalpark
1.5.01 Es geht in Richtung Kakadu-Nationalpark.
Als erstes kommen wir am Fenster des Feuchtgebietes an, einem Berg im Sumpfland.
Man konnte von ihm aus weidende "eingeschleppte" Büffel sehen,
die nach Freilassungen zu einer Landplage wurden.
Europäische Mimosen (Sträucher) wurden uns ebenfalls als Katastrophe für Nordaustralien gezeigt.
Der nächste Halt war an einem "kleinen" Termitenhügel - Kathedralentermiten.
Dann ging es zu einer Vogelbeobachtungstation an einem See,
leider außerhalb der eigentlichen Saison.
Unmittelbar vor uns liefen zwei Lotushühnchen über die Wasserpflanzen,
und ein Vogel hatte sein Nest in Höhe unserer Füße.
Ansonsten schwirrten Insekten herum.
Ubirr Rock
Von einem Kulturzentrum der Aborigines ging es zum Ubirr Rock,
einer Hufeisenförmigen Felsformation,
unter deren Überhängen Zeichnungen der Aborigines sind.
Sie sind teilweise sehr alt,
da sie immer wieder nachgezeichnet werden.
East Alligatorriver
Auf dem Weg zu unserem Campingplatz in Jabiru
wurde uns noch bei Border Store eine Furt durch den East Alligatorriver gezeigt.
Sie ist eine Möglichkeit Arnheimland zu erreichen.
Dieses Land ist den Aborigines zurückgegeben worden,
und man darf es nur mit ihrer Genehmigung betreten.
Die Furt war gerade knapp einen Meter überflutet (Ende der Regenzeit).
Die Autos am Gegenufer könnten durchaus noch eine Woche warten,
ehe sie durch den Fluß könnten, wurde uns gesagt.
In der Zufahrt war ein großes Schild mit Fotos zur Über- (bzw. Durch-)fahrt
bei unterschiedlichen Wasserständen und wie es ausgeht wenn es nicht klappt(
scheinbar ist der Fahrweg im Fluß ein kleiner Damm).
Richard unser Fahrer meint, das Salzwasserkrokodil wäre etwa 3,5 m lang
und damit eines der größeren Exemplare.
Hinterher sagte er uns noch, daß er nicht so nahe wie wir ans Ufer gegangen wäre:
Salzwasserkrokodile kommen mit 40 km/h aus dem Wasser
und können diese Geschwindigkeit noch 40 m an Land halten.
Dingo auf dem Campingplatz
Abends auf dem Campingplatz in Jabiru gab es große Aufregung wegen eines Dingos.
Dieser lag etwa 30 m entfernt von unserem Lager,
humpelte aber weg, wenn man sich ihm näherte.
In der Zeitung stand an diesem Tag,
daß auf Fraserisland ein Junge von Dingos getötet wurde,
wie 20 Jahre zuvor mal am Ayersrock.
Yello Water
Am nächsten Tag (Mi 2.5.01) ging es dann zum Yello Water bei Cooinda.
Dort wurden wir erst mit einem Shuttle-Bus wegen noch zu hohen Wassers
zu einer Anlegestelle gebracht.
4 Wochen vorher stand das Wasser ca. 1,6 m höher
und die Boote fuhren von unserm Parkplatz direkt ab.
Auf der Fahrt sahen wir verschiedene Greifvögel, Reiher, Kakadus, Kingfisher,
einen Jabiru( ein Storch und Zeichen des Kakadu-Nationalpark),
3 Salzwasserkrokodile, Schlangen, Warrane und Lotusblumen.
Letzte Änderung am 31.10.2003





