Larapinta Trail
Sonntag, der 5.5.01 stand uns zur freien Verfügung.
Eigentlich wollten einige von uns eine Fahrt in die Wüste mit 4-stündiger Wanderung machen,
aber die Buchung hatte wegen nichtverfügbarer Offroad-Fahrzeuge nicht geklappt.
Richard empfahl uns dann den ersten Teil des Larapintatrails.
Der
Larapinta Trail
ist ein 223 km langer markierter Wanderweg,
der an der Telegraphenstation von Alice Springs beginnt
und in westliche Richtung durch die West MacDonnell Ranges,
einen Höhenzug, bis zum Mt Sonder führt.
Er ist in
12 Etappen
unterteilt.
Wir bestellten bereits am Vortag ein Großraumtaxi, um uns zu sechst zum Simpsons Gap,
einer Schlucht und Ende des ersten Teilstücks, fahren zu lassen.
Von dort führte ein markierter Pfad durch die Landschaft.
Fern jeder Zeichen der Zivilisation folgten wir ihm.
Dieser Pfad hatte an kritischen Stellen Pfeile und km-"Steine",
mit deren Hilfe wir über unsere Strecke unterrichtet waren.
In zwei trockenen Flußbetten verloren wir mal für kurze Zeit den Pfad,
da dieser durch hohes Gras führte.
Unterwegs am Wallaby Gap, etwa zur Hälfte, gab es noch mal Wasser,
sodaß ich mal etwas von meinen 2 l Wasser trank und die Flasche wieder auffüllen konnte.
Ich ging relativ, aber zum Glück nicht zu sparsam, mit meinem Wasser um.
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Unterwegs gab es nur wenige Bäume die Schatten spenden konnten.
Zweimal sahen wir Känguruhs, ansonsten Vögel, Echsen, Grashüpfer und Gottesanbeterinnen.
Vom Bergrücken konnte man Greifvögel beobachten.
Im immer schattenärmeren Busch näherten wir uns dann der Telegraphenstation von Alice Springs
und dem Straßenlärm der Zivilisation auf dem Stuart Highway.
Nach nur 6,25 Stunden für knapp 24 km kamen wir an der uns schon bekannten
Telegraphenstation an.
Wir waren schön fertig und bestellten ein Taxi,
welches aber einige Zeit auf sich warten ließ.
Diese Zeit nutzten wir um harpunenartigen Grassamen aus Strümpfen und Schuhen zu entfernen.
Ich hatte mir irgendwann etwas in den Fuß getreten und mir,
um den Fuß auf der Wanderung zu schonen,
einen unrunden Laufstil angewöhnt, der mir im anderen Bein Knieprobleme einbrachte.
Auch an diesem Abend ging ich zum Känguruhfüttern an den Rand des Campingplatzes.
Mit der Dämmerung kamen kleine Bergkänguruhs den Hang neben dem Camping herunter,
um sich füttern zu lassen.
Teilweise fressen sie das auf dem Campingplatz kaufbare Futter aus der Hand.
Nur Känguruhs mit Nachwuchs im Beutel waren vorsichtiger.
Abends gab es wieder Didgeredoo- und Gitarrenmusik im Restaurant.
Letzte Änderung am 02.11.2003





