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Uwes Australienseite (Bus-Camping-Tour)

Coober Pedy

Nest Südaustralien Am 10.5.01, einem Donnerstag, durfte ich endlich auch im Bus vorne sitzen. Es war ein Frühstart Richtung Osten in den Sonnenaufgang. Richard zeigte mir Wellensitichschwärme im Gegenlicht.
Nach 230 km waren wir wieder auf dem Stuart Highway. Nun sollte es noch weitere 500 km in südliche Richtung gehen. Bald waren wir in Südaustralien. Dieses Bundesland hat 1,5 Mio. Einwohner, von denen 1 Mio. in seiner Haupstadt Adelaide leben.
Road Train Vorsicht Känguruhs An Raststätten machten sich Vögel über platte Insekten an der Busfront her.
Tiere am Weg Dingo-Zaun 1 km² Land, oder sollte man Geröllwüste sagen, kostet 5 AUS$.
Der Dingozaun, der durch Landtausch zwischen Farmern begradigt und damit verkürzt wurde, ist immer noch der längste Zaun der Welt. Für seine Wartung gibt es eine eigene knapp 10 Mann starke Truppe. Känguruh
Opalminen bei Coober Pedy Opalminen bei Coober Pedy Kurz vor Coober Pedy sahen wir die ersten Opalminen. Jeder kann sich einen Claim besorgen und ihn nach Opalen durchsuchen. Da Opale zufällige Naturprodukte sind und kein Erz, gibt es keine Adern, denen man folgen kann, sondern man muß mögliche Fundstellen durchsieben.
Motel - unter jedem Rohr ist ein Raum vor unserer unterirdische Unterkunft in Coober Pedy In der wasserlosen Gegend wurden etwa 1920 zufällig Opale entdeckt. Unter einfachsten Bedingungen versuchten Menschen ihr Glück. Das Wasser wurde die letzten 70 km mit Kamelen antransportiert. Da auch alles andere mühsam herangeschafft werden mußte, wurde die Unterkunft in den sehr weichen Sandstein gegraben. Diese unterrirdische Wohnung bot zudem noch eine bessere Klimatisierung.
Noch heute wohnen 60% der 3- 5.000 Einwohner untertage.
Unsere Unterkunft war ein langer Gang mit Nischen. Die mit einem Vorhang vom Gang getrennten Kabinen hatten Doppelstockbetten. Diese waren direkt in den Felswänden befestigt. Da ich ein Einzelzelt gebucht hatte, bekam ich eine Kabine für mich alleine.
Rohre zur Oberfläche besorgten die Klimatisierung und Belüftung.
Bei der Rundfahrt durch den Ort besuchten wir eine der unterirdischen Kirchen und eine normale Wohnung. Da ich nicht mit allen gemeinsam durch die Räume ging, stolperte ich als erster über ein Baby. Ich dachte es wäre ein Museum, aber die Bewohner erlaubten Touristen eine Besichtigung. Man durfte überall rumgehen.
Bei der Fahrt durch den Ort wurde uns noch eine Station von "School on the Air" gezeigt. Abends besuchten wir noch Hotels und Bars, die teilweise oder ganz unter die Erde gebaut waren.

Letzte Änderung am 11.11.2003